Subkategorie: Kreditinstitute – Nationalen Risikoanalyse – FM-GwG
Subkategorie: Kreditinstitute – Nationalen Risikoanalyse – FM-GwG – Die Finanzmarktaufsicht Österreich hat für die Risikoanalyse zur Prävention von Geldwäscherei und Terrorismusfinanzierung ein Rundschreiben am 13.03.2018 mit den wesentlichen Regelungen veröffentlicht.
In unserem InformationsblogSubkategorie: Kreditinstitute – Nationalen Risikoanalyse – FM-GwG erhalten Sie die wesentlichen Empfehlungen auf einen Blick:
- Nationale Risikoanalyse – Inhalt
- Bedrohungen und Bedrohungsfaktoren
- Subkategorie: Kreditinstitute
- Subkategorie: Versicherungsunternehmen
- Kapitalmarkt/Wertpapierdienstleistungen
- Risikoanalyse auf Unternehmensebene
- Schritt 1: Definition sämtlicher relevanter Risikofaktoren
- Schritt 2: Analyse der definierten Risikofaktoren
- Schritt 3: Bewertung der definierten Risikofaktoren
- Schritt 4: Ableitung eines Gesamtrisikos auf Unternehmensebene
- Schritt 5: Risikominimierende Maßnahmen
- Risikoanalyse auf Einzelkundenebene
- Identifizierung und Bewertung der Risiken von Geldwäscherei und Terrorismusfinanzierung
Subkategorie: Kreditinstitute – Nationalen Risikoanalyse – FM-GwG
Moderne Kapitalmärkte bzw. die darauf gehandelten Finanzinstrumente eignen sich aufgrund von Transaktionen, die bei liquiden Produkten schnell und häufig durchgeführt werden können, insbesondere für die Verschleierung der Mittelherkunft. In diesem Zusammenhang ist es daher besonders wichtig, dass Finanzinstitute über ausreichende Kenntnisse über ihre Kunden und deren Veranlagungsprofil verfügen, um so allfällige Abweichungen vom zu erwartenden Verhalten bzw. Transaktionen ohne erkennbaren wirtschaftlichen Nutzen bestmöglich erkennen zu können.
Subkategorie: Kreditinstitute – Nationalen Risikoanalyse – FM-GwG – Kunden
Erkennbar ist jedoch gemäß Nationaler Risikoanalyse eine Marktausrichtung auf das Geschäft mit gehobenen Privatkunden sowie professionellen Kunden. Vor allem im Privatkundenbereich stellen sogenannte „High-Net-Worth Individuals“ ein spezielles Kundensegment dar und können diese, vor allem in Hinblick auf eine allfällige PEP-Eigenschaft, ein erhöhtes Risiko der Geldwäscherei und Terrorismusfinanzierung darstellen.
Subkategorie: Kreditinstitute – Nationalen Risikoanalyse – FM-GwG – Geographie
Abgesehen von einigen Banken und Wertpapierdienstleistern, die vor allem im Rahmen der privaten Vermögensveranlagung aktiv u.a. auch um vermögende ausländische Kunden werben, beschränken sich österreichische Wertpapierdienstleister überwiegend auf den inländischen Markt.
Subkategorie: Kreditinstitute – Nationalen Risikoanalyse – FM-GwG – Ergebnis
Im Ergebnis wird die relative Risikogeneigtheit des Kapitalmarkts bzw. Wertpapierdienstleistungssektors aufgrund der oben angeführten Faktoren mit „Mittel“ bewertet.
Subkategorie: Kreditinstitute – Nationalen Risikoanalyse – FM-GwG – Verknüpfung mit anderen Finanzintermediären
Globale Telekommunikationsnetzwerke (z.B. SWIFT) ermöglichen einen standardisierten grenzüberschreitenden Zahlungsverkehr mit geringen Transaktionskosten, wodurch der geografische Standort der Marktteilnehmer an Bedeutung verliert. Der internationale Waren- und Dienstleistungsverkehr und die damit verbundenen Kapitalströme haben zur Folge, dass Kredit- und Finanzinstitute täglich eine sehr hohe Zahl an grenzüberschreitenden Transaktionen zu bewältigen haben. Hierfür bedarf es eines funktionierenden Zahlungssystems bzw. Korrespondenzbankennetzwerks. Vor allem letzteren kommt eine besondere Stellung zu, zumal Gelder illegaler Herkunft angesichts der Internationalität des Wirtschaftskreislaufs zunehmend über nationale bzw. EU-Grenzen hinweg fließen. Da die Teilnehmer dieses Netzwerks keinen einheitlichen Standards zur Prävention von Geldwäscherei und Terrorismusfinanzierung unterliegen, können Schwachstellen in einzelnen Jurisdiktionen zur Einspeisung von Geldern aus illegaler Herkunft bzw. auch legaler Gelder zum Zwecke der Terrorismusfinanzierung in den internationalen Geldkreislauf ausgenützt werden. Dementsprechend wird das vom (internationalen) Zahlungsverkehr ausgehende Risiko mit „Mittel“ bis „Hoch“ bewertet.
Compliance & Geldwäschebeauftragter – Geldwäsche
Unsere Praxisseminare Geldwäsche und Fraud – Basisseminar, Geldwäsche und Fraud – Aufbauseminar, Geldwäsche & Fraud – Update und Geldwäsche & Fraud – Forum verschaffen Ihnen einen umfassenden Überblick zu den aktuellen gesetzlichen Neuerungen und unterstützen Sie dabei, Geldwäsche- und Betrugsstrukturen zu erkennen, zu bewerten und rechtzeitig zu verhindern. In den Compliance-Seminaren wie Compliance, Compliance für Vertriebsbeauftragte, Neue Compliance-Funktion gemäß MaRisk oder auch Compliance im Fokus der Bankenaufsicht werden Ihnen die Ausgestaltung der Schnittstellen zwischen Compliance, Datenschutz, IT, Zentrale Stelle und Interner Revision näher gebracht. Auch die Mindestanforderungen zum Aufbau eines Gesamt-IKS werden hier beispielsweise näher erläutert.
Zudem haben Sie die Chance, nach Teilnahme der Seminare die Zertifizierungslehrgänge zum Compliance Officer, zum AML & Fraud Officer oder zum Geldwäsche-Beauftragter zu absolvieren.
Depot A Management und Asset Management – Seminar Geldwäsche
Bauen Sie für Ihr Unternehmen eine eigenständige Kreditanalyse zur verlässlichen Beurteilung Ihrer Emittenten- und Kontrahentenlimite auf! In den Seminaren Depot A im Fokus der Bankenaufsicht, Depot A Management: Kompaktwissen für die Niedrigzinsphase und Depot A Management erhalten Sie Leitlinien für eine aufsichts- und haftungsrechtlich sichere Kreditanalyse und Limiteinräumung bei Eigenanlagen. Darüber hinaus helfen Ihnen anerkannte Beurteilungsstandards, Checklisten und Musterbeschlüsse bei einer fundierten und zuverlässigen Kreditanalyse im Depot A.
Neues Datenschutzgesetz DS-GVO – Seminar Geldwäsche
Wesentliche Neuerungen der Europäischen Datenschutzgrundverordnung (DS-GVO) sind folgende 10 Punkte. Künftig gelten das Marktortprinzip, sog. räumlicher Anwendungsbereich, neue Grundsätze der Datenverarbeitung, ein Verzeichnis aller Datenverarbeitungstätigkeiten, die Erweiterung der Informationspflichten, das Recht auf Vergessenwerden“, Schutz personenbezogener Daten von Kindern, Datenschutzfolgenabschätzung, das Prinzip des „One-Stop-Shop“, die verschärften Meldepflicht von „Datenpannen“ sowie deutlich verschärfte Sanktionen und Bußgelder. Mit unserer Seminarreihe Datenschutz im Unternehmen erhalten Sie alle Neuerungen kompakt aufbereitet.
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